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Pete A. Alderton
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Die neue CD "Living on Love"

CD-CoverOnesheet
(PDF-Download)

Release date:
22.09.2006


Songways/Ozella Music
Distribution Germany: in-akustik GmbH & Co KG
(SW 502 CD)



English

Pete Alderton ist zwar "nur" in einer englischen Kleinstadt geboren, die Weihen des authentischen Blues hat er längst bekommen. Doch der nach Leben und Liebe dürstende Brite mit afro-amerikanischen Wurzeln erweist sich auf seinem Album 'Living On Love" als vielseitiger Sänger und Musiker, der vor stilistischen Grenzen nicht halt macht, umsich stilvoll in Szene zu setzen...

Acoustic Blues mit Easy Listening Flair

Pete Alderton muss den Blues nicht durchleben, um ihn auch glaubhaft zu spielen. Der Brite mit amerikanischen Wurzeln versteht sich als musikalischer Grenzgänger zwischen akustischem Blues in Duobesetzung, griffigem, bandverstärkten Soul/R&B und easy going Pop, den er gelegentlich mit etwas Latinflair garniert. Mit seiner rauchigen Stimme, die auch in sanften Momenten ihre Wirkung nicht verfehlt, hat sich der mittlerweile 50-jährige Singer/Songwriter und Harpspieler eine große Reputation als Livemusiker erworben.

Alles, was Pete Alderton als authentischen Musiker auszeichnet, kann man nun auch auf seinem Album 'Living On Love' erfahren. Mit Songs, die vom Leben "on the road", von der Liebe mit all ihren Freuden und Qualen erzählen, sowie von der Last mit der Lust ("A Fool For Her Body") berichten, kann sich fast jeder seiner Zuhörer identifizieren.

Pete Alderton röhrt und nöhlt, schnurrt und schnauft, gibt sich so sophisticated wie J.J. Cale, so cool wie Isaac Hayes und so rootsbeschwingt wie ein Howlin' Wolf, dem er in dem Popa Chubby-Song "Evil Was Her Name" sehr nahe kommt. Unterstützt wird Pete in seinem 17-Song Werk von dem Multiinstrumentalisten Carsten Mentzel, der auch als Co-Autor bei einigen Tracks fungiert, sowie Dagobert Böhm (acoustic guitar), Siggi Zufacher (bass) und Michel Roggenland (drums).

Mit viel Herzblut vorgetragene Balladen, die vom Folk-Blues angetrieben werden, wie "Have The Roses Gone Dry" oder das melancholische "I'm Sad", offenbaren einen Sänger und Songwriter, der sich nicht scheut seine Gefühle und Emotionen zu zeigen. Mit beschwingter Leichtigkeit tanzt Pete im Titeltrack auf einem Regenbogen und im akustisch-sanften "Jesus In A Bottle" bricht er eine Lanze für die wahren Werte der Liebe, die leider allzu oft unterdrückt werden.

Living On Love sorgt mit seiner Mixtur aus Akustik-Blues, Easy Listening-Ausflügen in die 1960er Jahre und flockigem Gitarrenpop für exzellente musikalische Abwechslung, bei der sich die sparsam platzierten Arrangements gewinnbringend in die Gehörgänge einnisten. Blues- und Popfans finden sich im David Coverdale Cover "Give Me All Your Love" oder Calvin Russells "Baby I Love You" von unwiderstehlichen Live-Feelings ebenso eingehüllt wie im versöhnlichen Abschluss "The End Of The Day" mit gesprochener Stimme.

Ganz gleich wie Pete Alderton den Blues lebt und zelebriert, mit 'Living On Love' hat der Brite ein liebenswertes Album vorgelegt, das von schnörkelloser Schlichtheit und vielleicht gerade deshalb von höchster Eingängigkeit ist. Statt von findiger Sinnsucht beladen, offerieren Pete Aldertons Songs ein sinnliches Stück Leben – mal melancholisch, mal überschwänglich und einfach nur hörenswert gut. Mögen die Rosen, von denen Pete singt, auch vertrocknen, seine Lieder bleiben allzeit frisch. Mögen andere hip sein, Pete Alderton ist unverfälscht. Echt gut eben!